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Victor Ernst Nessler
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Victor (oder: Viktor) Ernst Nessler (eigentlich: NeĂler; franzĂśsisch Victor Erneste Nesslercite-ref-1[1]) (* 28. Januar 1841 in Baldenheim bei Schlettstadt; â 28. Mai 1890 in StraĂburg) war ein deutscher Komponist.
Contents
⢠Leben
⢠PersÜnliches
⢠Ehrungen
⢠Werke (Auswahl)
⢠Vokalwerke
⢠Bßhnenwerke
⢠Diskographie
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Kindheit und Jugend
Nessler war das fĂźnfte Kind des Pfarrers Carl Ferdinand Nessler und dessen Ehefrau Wilhelmine geborene Kampmann. MĂźtterlicherseits war er entfernt verwandt mit Ludwig van Beethoven.cite-ref-0-2-0[2]cite-ref-3[3] Seine Kindheit verlebte er in Barr, wohin sein Vater bald nach seiner Geburt versetzt worden war. Bereits mit drei Jahren zeigte sich Victors auĂergewĂśhnliches musikalisches Talent, als er ohne jede Anleitung, nur durch Beobachten seiner älteren Schwester, Klavier zu spielen begann. Seit seinem achten Lebensjahr erhielt Victor Klavierunterricht und machte darin schnelle Fortschritte, doch lehnte sein Vater es ab, ihn Ăśffentliche Konzerte geben zu lassen, da er wĂźnschte, dass sein Sohn in seine FuĂstapfen als Pfarrer treten sollte.
Theologiestudium in StraĂburg
Dem Wunsch seines Vaters entsprechend, studierte Nessler nach dem Schulabschluss evangelische Theologie an der Universität StraĂburg. 1861 trat er in die Schwarzburgbund-Verbindung Wilhelmitana StraĂburg ein, fĂźr die er auch das Bundeslied komponierte.cite-ref-4[4] Zugleich nahm er Privatstunden im Komponieren bei seinem Chorleiter Stern. Mit seiner Hilfe und UnterstĂźtzung konnte Nessler erfolgreich als Musiker debĂźtieren. Nessler vertonte in dieser Zeit mehrere Psalmen (u. a. den 125., 136. und 137.) sowie zahlreiche weitere Texte mit religiĂśsem Inhalt.
Während des Studiums befreundete sich Nessler mit seinem Theologie-Kommilitonen Edmund Febvrel. Dieser schrieb nebenher ein Libretto fĂźr eine Oper Ăźber Fleurette de NĂŠrac, die Jugendliebe des franzĂśsischen KĂśnigs Heinrich IV. Hierzu komponierte Nessler die Musik, und am 15. März 1864 wurde die Oper Fleurette am Städtischen Theater in StraĂburg uraufgefĂźhrt. Die Premiere geriet zu einem groĂen Erfolg, fĂźhrte aber beinahe zur Zwangsexmatrikulation beider Urheber. Als Nessler freiwillig ausschied, durfte Febvrel sein Theologiestudium fortsetzen. Er wurde später Prediger in St. DiĂŠ-des-Vosges (Sankt Diedold), starb jedoch frĂźh.
Musikerlaufbahn in Leipzig
Nessler beschloss nach diesem Vorfall, dem Theologiestudium ganz den RĂźcken zu kehren und hauptberuflich Musiker zu werden, und lernte zunächst bei dem Komponisten Ludwig Liebe in StraĂburg. Der junge Komponist ging daraufhin nach Leipzig, wo er sich hauptsächlich von Eduard Bernsdorf und Moritz Hauptmann weiter ausbilden lieĂ, aber auch Inspirationen von anderen Komponisten empfing, unter ihnen Ferdinand David, Ignaz Moscheles, Carl Reinecke und Salomon Jadassohn. Seinen Lebensunterhalt sicherte sich Nessler einstweilen als Musiklehrer.
Neslers Hauptinteresse galt zunächst der Komposition von Chorwerken, und so wurde er der Leiter mehrerer Männergesangsvereine, was schlieĂlich 1880 darin mĂźndete, dass er die Leitung von deren Dachverband, dem Leipziger Sänger-Bund, Ăźbernahm.
1867 feierte er mit seiner romantischen Zauberoper DornrĂśschens Brautfahrt erneut einen groĂen Erfolg. Es folgten zwei weitere einaktige Opern, Am Alexandertag und Nachtwächter und Student, sowie die Operette Die Hochzeitsreise. Diese Werke, aber auch die folgende Oper Irmingard wurden vom Publikum zwar wohlwollend aufgenommen, aber der ganz groĂe Erfolg blieb ihnen versagt. 1870 wurde Nessler als Chordirigent und Musikdirektor an das Leipziger Stadttheater verpflichtet, wo er bis 1879 blieb. AnschlieĂend Ăźbernahm er die Aufgaben eines Kapellmeisters am Carola-Theater (Leipzig).
SchlieĂlich schlug die am 19. März 1879 in Leipzig uraufgefĂźhrte Oper Der Rattenfänger von Hameln beim Publikum glänzend ein. Im Volksmund wurde er liebevoll âder Vogesenbärâcite-ref-0-2-1[2] oder auch doppelsinnig-spaĂhaft âViktor der Lieder-licheâ genannt, und zu seinem 41. Geburtstag organisierte man eine groĂe Feier mit Fackelzug, an der Hunderte teilnahmen.
Nach weiteren, allerdings weniger spektakulären Erfolgen erlebte Nessler am 4. Mai 1884 mit seiner Oper Der Trompeter von Säckingen (Schreibweise damals: Säkkingen) einen sensationellen Erfolg, der ihn quasi Ăźber Nacht im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt machte und bereits 1887 auch in der Metropolitan Opera in New York City aufgefĂźhrt wurde. Insbesondere die Arie daraus: Das ist im Leben hässlich eingerichtet brachte es zu volksliedhafter Popularität, und ihr Kehrreim: âBehĂźt dich Gott, es wär zu schĂśn gewesen, behĂźt dich Gott, es hat nicht sollen seinâ wurde geradezu sprichwĂśrtlich bekannt; das Lied ist auch weiterhin im Repertoire zahlreicher Musiker enthalten.cite-ref-5[5] Bis heute ist es die Erkennungsmelodie der Stadtmusik Bad Säckingen, einem der grĂśĂten Blasorchester im sĂźdbadischen Raum: dessen â in der Regel historisch gekleideter â erster Trompeter betätigt sich mit dem Lied als musikalischer Botschafter der Stadt.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]
1886 folgte die Oper Otto der SchĂźtz, die sich aber als nicht wirklich zugkräftig erwies und deren Titel gelegentlich zu âOh toter SchĂźtzâ ironisch umgedeutet wurde.
Lebensabend in StraĂburg
1888 verlieĂ Nessler Leipzig und kehrte ins Elsass zurĂźck. Er lieĂ sich in StraĂburg nieder; in seiner letzten Oper, Die Rose von StraĂburg, verarbeitete er Ereignisse aus dem Elsass (darunter die Hirsebreifahrt) nach dem Vorbild der Meistersinger von NĂźrnberg des von ihm bewunderten Richard Wagner. Die Oper wurde in Nesslers Anwesenheit 1890 in MĂźnchen uraufgefĂźhrt; die Aufnahme beim Publikum war allerdings verhalten: u. a. wurde die Nähe zu Wagner nicht Ăźberall gĂźnstig aufgenommen.
Kurz nach seiner RĂźckkehr aus MĂźnchen erlag Nessler einem Herz- und Nierenleiden (anderen Angaben zufolge einer LeberentzĂźndung) in StraĂburg. Auf dem St. Galler Friedhof im Stadtteil KĂśnigshofen fand er seine letzte Ruhestätte (Sektion 6-2-6/7).cite-ref-8[8]
PersĂśnliches
Bereits in frĂźher Jugend verliebte sich Victor Nessler in eine gleichaltrige Mitsängerin im StraĂburger âSternenkränzelâ (s. o.), Maria Margarethe Julie Ehrmann (1841â1920). Ihr widmete er seine ersten Kompositionen und verlobte sich 1861 heimlich mit ihr. Allerdings waren ihre Eltern mit der Verbindung zunächst nicht einverstanden, so dass die Hochzeit erst am 27. Mai 1872 stattfinden konnte. Das Paar wurde von Victor Nesslers eigenem Vater in der StraĂburger Nicolaikirche getraut.
Nach dem Tod ihres Mannes 1890 zog die Witwe nach Berlin. Julie und Victor Nesslers Sohn Ernst (1873â1934) wurde dort als Schauspieler und Theaterregisseur bekannt.cite-ref-9[9]
Nesslers gesamter Nachlass wurde 1912 von seiner Familie der Universität und Landesbibliothek in Leipzig als Geschenk ßberlassen.cite-ref-10[10]
Ehrungen
FĂźnf Jahre nach seinem Todestag wurde ein Denkmal im Orangerie-Park in StraĂburg enthĂźllt. Es handelt sich um eine bronzene BĂźste auf einem aufwendig gestalteten Sandsteinpostament. Das Denkmal war von dem StraĂburger KĂźnstler Alfred Marzolff gestaltet und in MĂźnchen gegossen worden.
Im sog. Musikerviertel der StraĂburger Neustadt ist eine StraĂe nach Nessler benannt.
Am 27. November 2016 wurde neben dem Rathaus in Nesslers Geburtsort Baldenheim ein zweiteiliges Denkmal enthĂźllt: Auf zwei gegenĂźberstehenden Säulen befinden sich eine ĂźberlebensgroĂe Bronzeplastik des Komponisten und eine (deutlich kleinere, ebenfalls bronzene) Figur des Trompeters von Säckingen. Das Ensemble ist das Werk des Colmarer Bildhauers Jean-Luc SchickĂŠ (* 1956).cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
Werke (Auswahl)
Vokalwerke
⢠Sechs Lieder fßr Baà (oder Bariton), op. 9:
⢠Ich habe dir alles gegeben
⢠GeheimniĂ
⢠Und du versagst es mir
⢠Ich habâ um dich geweinet
⢠Um Liebe
⢠Rath
⢠Zwei Lieder aus der Fremde, op. 10:
⢠Lied der Waise
⢠Am Mßhlenstein
⢠Drei Volkslieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 11:
⢠Bergstimme
⢠Das gebrochene Herz
⢠Scheidelied
⢠Zwei Lieder fßr Sopran, op. 12:
⢠Viel tausend Blßmlein auf der Au
⢠In des Maies schÜnsten Tagen
⢠Zwei Lieder im Volkstone fßr vierstimmigen Männerchor, op. 13:
⢠Wenn sich zwei Herzen scheiden
⢠SchÜne Wiege meiner Leiden (Text: Heinrich Heine):
⢠Vier Gesänge fßr Singstimme und Klavier, op. 14; darunter:
⢠Ich liebe dich (Text: Heinrich Heine)
⢠Sie liebten sich beide, doch keiner (Text: Heinrich Heine)
⢠Drei Lieder fßr vierstimmigen Männerchor a capella, op. 17:
⢠Abendstille (Text: Rudolf Bunge)
⢠Das RÜslein (Text. Carl Wilhelm Contessa)
⢠KÜnig Wein (Text: Rudolf Bunge)
⢠Des Postillons Liebchen fßr Singstimme, op. 18 (Text: Rudolf Bunge)
⢠Vier Lieder von Heine fßr eine Bassstimme, op. 19:
⢠Ja, du bist elend (Text: Heinrich Heine)
⢠Das alte Lied (Text: Heinrich Heine)
⢠Warum sind denn die Rosen so blaà (Text: Heinrich Heine)
⢠Am Kreuzweg wird begraben (Text: Heinrich Heine)
⢠Fremdes Glßck, op. 20
⢠Drei Lieder fßr eine Sopran- oder Tenorstimme, op. 21:
⢠Im wunderschÜnen Monat Mai (Text: Heinrich Heine)
⢠Das zerbrochene Ringelein (Text: Joseph von Eichendorff)
⢠Wehmuth (Text: Joseph von Eichendorff)
⢠Vier Lieder, op. 23; darunter:
⢠Des Vaters Erbe (Text: Heinrich Heine)
⢠Das gelbe Laub erzittert (Text: Heinrich Heine)
⢠Bis ans Thor (Text: Julius Altmann)
⢠Zwei Lieder fßr Baà mit Pianoforte, op. 24:
⢠Von blauen Veilchen war der Kranz (Text: Johann Friedrich Ludwig Bobrik)
⢠Wohl hab ich manche Blume (Text: Rudolf Bunge)
⢠Im Walde, op. 25 (Text: Hermann Lingg)
⢠Der arme Peter fßr gemischten Chor, op. 26 (Text: Heinrich Heine)
⢠Deutsche SprßchwÜrter, Trinklied fßr Bass solo und Männerchor, op. 27 (Text: Ludwig Adolph StÜber)
⢠Aus gebrochenem Herzen: acht Lieder, op. 28:
⢠Leise zieht durch mein Gemßt (Text: Heinrich Heine)
⢠Ich habâ eine Rose gekĂźĂt
⢠Letzter Wunsch
⢠Thränen
⢠Deine Blumen
⢠Der schwere Abend
⢠Waldesklage
⢠Anfangs wollt' ich fast verzagen (Text: Heinrich Heine)
⢠Walzer fßr vierstimmigen Männerchor, op. 29
⢠Der Blumen Rache fßr Solotenorstimme mit Männerchor, op. 31 (Text: Ferdinand Freiligrath)
⢠Blätter der Liebe, op. 32:
⢠Spielmannslied (Text: Emanuel Geibel)
⢠Erste Liebe (Text: Otto Prechtler)
⢠Ewige Liebe (Text: Otto Prechtler)
⢠Zwei Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 33:
⢠Letzter GruĂ
⢠Ein wenig Wein, ein wenig Liebe
⢠Drei Lieder von Goethe fßr Singstimme und Pianoforte, op. 34; darunter:
⢠Wanderers Nachtlied (Der du von dem Himmel bist) (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
⢠Wanderers Nachtlied (Ăber allen Gipfeln ist Ruh') (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
⢠Blumenlieder. Vier Lieder fßr Singstimme und Pianoforte, op. 35:
⢠Die Blßmchen, sie flßstern (Text: Albert Brßning)
⢠Die erwachende Rose (Text: Friedrich von Sallet)
⢠Veilchen (Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
⢠Zephyr und Rose (Text: Friedrich von Sallet)
⢠Drei Lieder fßr Singstimme und Pianoforte, op. 36:
⢠An den Mond
⢠Ist es Wonne, ist es Schmerz (Text: Louise von PlÜnnies)
⢠Du klarer Stern
⢠Drei Balladen fßr eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, op 37:
⢠Der wunde Ritter (Text: Heinrich Heine)
⢠Der Rattenfänger (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
⢠Der Pilgrim von St. Just (Text: August von Platen)
⢠Schilflieder, op. 40 (Texte: Nikolaus Lenau):
⢠Drßben geht die Sonne scheiden
⢠TrĂźbe wirdâs, die Wolken jagen
⢠Auf geheimem Waldespfade
⢠Sonnenuntergang
⢠Auf dem Teich
⢠4 volksthßmliche Lieder, op. 41:
⢠Mein Stern (Text: Heinrich Heine)
⢠SchÜne Wiege meiner Leiden (Text: Heinrich Heine)
⢠VergiĂmeinnicht (Text: Heinrich Heine)
⢠Mei Mueter mag mi net (Text: Heinrich Heine)
⢠Vier Lieder von Heinrich Heine, op. 43:
⢠Ich hab im Traum geweinet (Text: Heinrich Heine)
⢠Und wĂźĂtenâs die Blumen (Text: Heinrich Heine)
⢠Ein Fichtenbaum steht einsam (Text: Heinrich Heine)
⢠Die Thräne (Text: Heinrich Heine)
⢠Zwei Lieder fßr eine Singstimme und Pianoforte, op. 44:
⢠Den Blumen Friedâ und Ruhâ
⢠Honi soit qui mal y pense. Bolero
⢠Der 137. Psalm. Fßr Chor, Solostimmen und Orchester oder Pianoforte, op. 45
⢠Aus gebrochenem Herzen. 2. Folge. Acht Lieder, op. 46:
⢠Umsonst lacht der Vogel
⢠Wenn du ein Herz gefunden
⢠Welke Blumen
⢠Ruhelos
⢠Tiefstes Leid
⢠Im Traume (âIch stand in dunkeln Träumenâ) (Text: Heinrich Heine)
⢠Beim Abschied
⢠Trost
⢠Drei Lieder fßr gemischten Chor, op. 47:
⢠Im Wald, im hellen Sonnenschein (Text: Emanuel Geibel)
⢠Beharre (Text: Helmina von ChÊzy)
⢠Wenn sich zwei Herzen scheiden (Text: Emanuel Geibel)
⢠Vier Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 49
⢠Drei Lieder fßr dreistimmigen Frauenchor mit Pianoforte, op. 50:
⢠Wer wollte stehn und trauern (Text: Adolf BÜttger)
⢠Morgenwanderung (Text: Emanuel Geibel)
⢠Die Glßcken läutern das Ostern ein (Text: Adolf BÜttger)
⢠Fßnf Lieder fßr eine Singstimme mit Pianoforte, op. 51: darunter:
⢠Das stille Weh (Text: Konstantin von Tischendorf)
⢠Gondellied (Text: Konstantin von Tischendorf)
⢠Frage (Text: Konstantin von Tischendorf)
⢠Abschied
⢠Lied von der Juchhe
⢠Vier Gesänge von Hermann Lingg, op. 52:
⢠Aus Nacht (Text: Hermann Lingg)
⢠SchÜnster Lohn (Text: Hermann Lingg)
⢠Dir (Text: Hermann Lingg)
⢠Liebeswßnsche (Text: Hermann Lingg)
⢠Vier Gedichte von Heine fßr vierstimmigen Männerchor, op. 53:
⢠Du bist wie eine Blume (Text: Heinrich Heine)
⢠Mädchen mit dem rothen Mßndchen (Text: Heinrich Heine)
⢠Aus alten Märchen winkt es (Text: Heinrich Heine)
⢠Die alten, bÜsen Lieder (Text: Heinrich Heine)
⢠Heitere Stunden. Gesänge fßr vier Männerstimmen, op. 54, darunter:
⢠Lieber Dorn, als Horn (Text: Adolf Grimminger)
⢠Absagung
⢠Liebeshändel (Text: Rudolf LÜwenstein)
⢠Unterm Fenschter (Text: Adolf Grimmiger)
⢠Kiltgang (Text: Otto Banck)
⢠Mir sein luschtâge Finke
⢠Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 55
⢠Drei Grabgesänge fßr vierstimmigen Männerchor, op. 56:
⢠Am Grabe eines Jßnglings
⢠Am Grabe einer Jungfrau
⢠Letzter Gang
⢠Das Grab im Busento. Fßr Männerchor mit Orchester oder Pianoforte, op. 57 (Text: August von Platen)
⢠Vier Lieder fßr zwei Singstimmen und Pianoforte, op. 58
⢠Vier Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 59
⢠Drei Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 60:
⢠UngarrÜschen (Text: Rudolf Bunge)
⢠Abendruhe (Text: Rudolf Bunge)
⢠Lindauer Liedâl (Text: Rudolf Bunge)
⢠Acht Lieder fßr gemischten Chor, op. 61:
⢠Frisch hinaus (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Vesper (Tet: Josef Karl Benedikt)
⢠Fliegt aus dem Nest ein VÜgelein (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Abendglocke (Text: Johann Nepomuk Vogl)
⢠Der Frßhling ist ein Postillon (Text: Ludwig Amandus Bauer)
⢠Abendlied (Text: Gottfried Kinkel)
⢠Im April (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Am sĂźĂesten durfen die Blumen im Wald (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Vier Frßhlingslieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 62:
⢠Frßhlingsglaube (Text: Johann Ludwig Uhland)
⢠Frßhlingslust (Text: Otto Banck)
⢠Mailiedchen (Text: Julius Karl Reinhold Sturm)
⢠Juninacht (Text: Adolf BÜttger)
⢠Drei Lieder fßr eine Singstimme mit Pianoforte, op. 64
⢠Gesänge zu Pfingsten fßr Männerchor und Orchester, op. 65 (Text: A. BÜttger)
⢠Sechs Lieder fßr Bariton mit Pianoforte, op. 66:
⢠Waldesruhe
⢠Unterm Apfelbaum (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Zwei Thränen
⢠Stilles Lieben
⢠Das hat der Sturm gethan
⢠Verbotene Liebe
⢠An dieser Rose wird er mich erkennen, op. 67 (Text: Eduard Kauffer)
⢠Drei Lieder fßr zwei Singstimmen mit Pianoforte, op. 68:
⢠Der Blume Tod (Text: Auguste Schmidt)
⢠Das gebrochene Herz (Text: Rudolf LÜwenstein)
⢠MitgefĂźhl (Text: Friedrich NeĂler)
⢠Vier Frßhlingslieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 71:
⢠Frßhlingssehnsucht (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Des Lenzes Sieg (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Frßhlingsabend (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Frßhlingssonntag (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Vier Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 72
⢠Fßnf Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 73:
⢠Unterm Lindenbaum (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Abendfrieden (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Abendsegen (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Drei Gläser (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Zum Quartett gehÜren vier (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Klänge aus dem Elsaà fßr vierstimmigen Männerchor, op. 74:
⢠An die Heimath (Lied eines Landmanns in der Fremde) (Text: Johann Gaudenz von Salis-Seewis)
⢠Abendstille
⢠Waldmeister
⢠Lieder aus Schwaben fßr eine Singstimme mit Pianoforte, op. 75:
⢠Hell und trĂźb, ischt gut fĂźr dâLiebâ (âSchau wie dâRos im Garte druĂâ)
⢠Meiâ Zeit ischt verstriche (Text: Adolf Grimminger)
⢠Am Schtrand (âWie-ni letscht am Schtrand beim Fliederâ)
⢠Sechs Lieder fßr vierstimmigen Frauenchor a capella, op. 76:
⢠Traue nicht (Text: Carl Preser)
⢠An das Herz
⢠Merzenluft (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Das RÜslein (Text. Carl Wilhelm Contessa)
⢠Wanderers Nachtlied (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
⢠Wer wollte stehn und trauern (Text: Adolf BÜttger)
⢠Vier Lieder im Volkston fßr vierstimmigen Männerchor, op. 77
⢠Fßnf Lieder fßr gemischten Chor a capella, op. 78; darunter:
⢠Erste Liebe (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Oh Liebe, schÜnste Blume (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠So leicht ist Liebe
⢠Oh, istâs dieselbe Liebe nicht (Text: Friedrich Heinrich Oser)
⢠Lieder fßr eine Singstimme mit Pianoforte, op. 79:
⢠Die Stunde naht, wir mßssen scheiden (Text: Adolf BÜttger)
⢠Gestern, heute und morgen (Text: Gotthold Ephraim Lessing)
⢠Drei Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 82
⢠Drei Lieder fßr vier Stimmen, op. 83:
⢠Die verfallene Mßhle (Text: Johann Nepomuk Vogl)
⢠Im Buchengrund, in grßner Nacht (Text: Franz Alfred Muth)
⢠Sonntagsmorgen: âDie Glocken verklingenâ (Text: Franz Alfred Muth)
⢠Im Merzen: âEs ist die Luft so weich und lindâ (Text: Franz Alfred Muth)
⢠Und wenn am schÜnsten die Rose blßht (Text: Franz Alfred Muth)
⢠Die drei Schneider fĂźr Männerchor, BaĂ-Solo und Soloterzett, op. 84 (Text: Carl HerloĂsohn)
⢠Der KuĂ (âO, wer den KuĂ erfundenâ) fĂźr eine Singstimme mit Pianoforte, op. 85
⢠Tanzlied (âRosenroth Mägdelein, sollst meine Tänzerin seinâ) fĂźr vierstimmigen Männerchor, op. 86 (Text: Adolf Kleber)
⢠Drei Lieder im Volkston fßr vierstimmigen Männerchor oder Soloquartett, op 88:
⢠Mit Lieb soll Koiner gâschpasse (âHanâs immer gsagtâ) (Text: Adolf Grimminger)
⢠I weiss es DÜrfli wundernett (Text: Hans Frick)
⢠Meiâ Zeit ischt verschtriche (Text: Adolf Grimminger)
⢠Drei Gesänge fßr vierstimmigen Männerchor, op. 89:
⢠Noch ist es Frßhling
⢠Abschied hat der Tag genommen (Text: Adolf Kleber) (Tonaufnahme)
⢠Es rauscht im Laube
⢠Der Dritte fßr vierstimmigen Männerchor, op. 90 (Text: Adolf Schirmer)
⢠Der Frater Kellermeister. Ein rheinischer Schwank fßr Baà und Pianoforte, op. 91 (Text: Franz Alfred Muth)
⢠Perkeo fßr Bariton oder Baà mit Pianoforte, op. 92 (Text: Viktor von Scheffel)
⢠âS muĂ wohl fĂźr zwei sein fĂźr vierstimmigen Männerchor, op. 93
⢠Aufforderung zum Tanze (âWie wär' das Leben doch so armâ), Polkalied fĂźr vierstimmigen Männerchor, op. 94
⢠Sängers FrĂźhlingschor (âWas jubeln die VĂśglein im BlĂźthenhagâ) fĂźr zwei MännerchĂśre, op. 95
⢠Zwei Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 96, darunter:
⢠Die Rheingauer Glocken (Text: Emil Rittershaus)
⢠Zwei Gesänge fßr vierstimmigen Männerchor, op. 97
⢠Die Linde fĂźr eine Gesangstimme und Pianoforte, op. 98 (Text: David Friedrich StrauĂ)
⢠Drei Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 99:
⢠Gebrochenes Herz (âDie Rosen und die Nelkenâ)
⢠Beim hellen Mondenschein (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Mein schÜnster Kirchengang (Text: Heinrich Pfeil)
⢠Fßnf Lieder fßr vierstimmigen Männerchor, op. 100, darunter:
⢠Die Liebe wacht, der Abend sinkt
⢠Zwei Lieder fßr eine Gesangsstimme mit Pianoforte, op. 101
⢠Des Trinkers Erbe (Es stand im Ahnenschlosse). Heitere Ballade fßr Baà oder Bariton mit Pianoforte
⢠Sonst und jetzt fßr Bariton
⢠Drei Lieder fßr vier Männerstimmen, op. 102:
⢠An Laura
⢠Lebâ wohl, du schĂśner Wald,
⢠Muà lieben, trinken, singen
⢠Drei MännerchÜre, op. 103:
⢠Abschied und Wiederkehr (Text: W. Osterwald)
⢠Ave Maria (Leis sinkt der Dämmârung Schleier) (Text: Matthias Jakob Schleiden)
⢠In der Waldschenke (Wo lind des Waldes Lßfte wehn) (Text: Hartwig KÜhler)
⢠Die armen zweiten Tenoristen. Heitere Szene fßr Männerchor mit Solostimme, op. 104
⢠(Werknummer unbekannt oder nicht vergeben):
⢠Du hast mich lieb, ich weià es. Fßr eine tiefe Stimme (1883; Text: Max Lßndner)
⢠Junge Liebe (Text: Georg Karl Claudius alias Friedrich Ehrenberg)
⢠Wer nie sein Brod mit Thränen aà (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
⢠Der 125. Psalm
⢠Der 136. Psalm
BĂźhnenwerke
⢠Fleurette. Oper. Libretto: Edmund Febvrel. UrauffĂźhrung 1864 in StraĂburg
⢠DornrÜschens Brautfahrt. Oper. Libretto: Rudolf Bunge (Digitalisat). Urauffßhrung 1867 in Leipzig
⢠Die Hochzeitsreise. Operette. Urauffßhrung 1867 in Leipzig
⢠Nachtwächter und Student. Oper in einem Akt. Libretto: Ernst Engelhardt und Theodor KÜrner. Urauffßhrung 1868 in Leipzig
⢠Am Alexandertag. Oper in einem Akt. Urauffßhrung 1869 in Leipzig
⢠Irmingard. Oper in drei Akten. Libretto: Rudolf Bunge (Digitalisat). Urauffßhrung 1876 in Leipzig
⢠Der Rattenfänger von Hameln. Oper in 5 Akten. Libretto: Friedrich Hofmann (nach Julius Wolff) (Digitalisat). Urauffßhrung 19. März 1879 in Leipzig
⢠Der wilde Jäger. Oper in 4 Akten. Libretto: Friedrich Hofmann (nach Julius Wolff) (Digitalisat). Urauffßhrung 1881 in Leipzig
⢠Der Trompeter von Säkkingen. Oper in einem Vorspiel und 3 Akten. Libretto: Rudolf Bunge (nach Joseph Victor von Scheffel). Urauffßhrung 1884 in Leipzig
⢠Otto der Schßtz. Oper in 4 Akten. Libretto: Rudolf Bunge (nach Gottfried Kinkel) (Digitalisat). Urauffßhrung 1886 in Leipzig
⢠Die Rose von StraĂburg. Oper. Libretto: Friedrich Ehrenberg. UrauffĂźhrung 1890 in MĂźnchen
Diskographie
Literatur
⢠Carl Krebs: NeĂler, Victor E. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 52, Duncker & Humblot, Leipzig 1906, S. 613 f.
⢠Viktor NeĂler. In: Die Gartenlaube. 1890, S. 418 (online â biographischer Nachruf).
⢠Ferdinand Pfohl: Viktor Ernst NeĂler. In: Velhagen & Klasings Neue Monatshefte. Jg. 4 (1889/90), Bd. 2, Heft 11, Juli 1890, S. 627â632.
Weblinks
Commons
: Victor Nessler
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Werke von und ßber Victor Ernst Nessler im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Victor Ernst Nessler in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Auszugsweises Werkeverzeichnis von Victor Ernst Nessler auf Klassika.info
⢠Jean-Marc Warczawski: Nessler Victor Ernst. In: Musicologie. 25. Dezember 2014, abgerufen am 28. November 2021 (franzÜsisch).
⢠Noten und Audiodateien von Victor Ernst Nessler im International Music Score Library Project
⢠Viktor Nessler. In: Operascribe. Abgerufen im 1. Januar 1 (englisch).
⢠Viktor Ernst NeĂler. In: Daheim-Kalender. Verlag von Velhagen & Klasing, Bielefeld / Leipzig 1892, S. 261â262 (google.de).
⢠Victor Nessler, un musicien d'exception nÊ à Baldenheim (Biographischer Filmclip aus Nesslers Geburtsort; franzÜsisch)
⢠Composer: Victor Ernst Nessler (1841-1890). In: The LiederNet Archive. Emily Ezust; abgerufen im 1. Januar 1 (Werkverzeichnis; englisch)
⢠Nessler, Victor E. In: Hofmeister Monatsberichte 1829â1900. Royal Holloway, University of London, 2007, abgerufen am 1. Dezember 2021.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Geburtsurkunde 5/1841 in der Mairie Baldenheim
cite-note-0-22. â Petra Sepsy-Kaul: Massenet, Nessler und Waldteufel - das Musikerviertel von Strasbourg. In: In Reiselaune. 21. März 2021, abgerufen am 15. November 2021.
cite-note-33. â Bastian Henrichs. 1555-. In: Geneanet. Abgerufen am 15. November 2021 (franzĂśsisch).
cite-note-44. â Leopold Petri (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. Vierte Auflage, Bremerhaven 1908, S. 185, Nr. 69.
cite-note-55. â Tiffany Tabbert: BehĂźt dich Gott, es wär zu schĂśn gewesen. In: Deutschland-Lese. Bertuch-Verlag Weimer und Trägerwerk Soziale Dienste, abgerufen am 16. November 2021.
cite-note-66. â Geschichte. In: Stadtmusik Bad Säckingen. Abgerufen am 16. November 2021.
cite-note-77. â âBehĂźt' Dich Gott ...â - das Trompeterlied. In: Der Trompeter von Säckingen. Abgerufen am 16. November 2021.
cite-note-88. â Strasbourg-KĹnigshoffen. Cimetière Saint-Gall (= Guide des cimetières n°2 de la Ville de Strasbourg). Strasbourg 2008, S. 23.
cite-note-99. â Ernest Nessler. In: Geneanet. Abgerufen am 15. November 2021 (franzĂśsisch).
cite-note-1010. â Des Trompeter-Komponisten NachlaĂ. In: Neue Musikzeitung. 33. Jahrgang. Nr. 7. Verlag von Carl GrĂźninger, Stuttgart / Leipzig 4. Januar 1912, S. 166 (archive.org).
cite-note-1111. â Julien Eynard: Victor Nessler mĂŠrite bien sa statue. Dernières nouvelles d'Alsace, 21. Januar 2016, abgerufen am 16. November 2021 (franzĂśsisch).
cite-note-1212. â Michael Gottstein: Ein Denkmal fĂźr Komponist Nessler. In: Badische Zeitung. 23. November 2016, abgerufen am 16. November 2021.